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Ostritz zeigt wieder Kante gegen Rechts

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Ostritz will  mit einem Friedensfest wieder ein klares Zeichen gegen Rechts setzen.  Vom 21. bis 23. März wird der Marktplatz zur Bühne.  Mehr als 150 Akteure treten auf, darunter sind  Schauspieler, Bands und Chöre. Damit soll klare Kante gegen ein erneutes Treffen von Rechtsextremen in der Stadt gezeigt werden. Über 300 Helfer organisieren das Fest. Im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal laufen die organisatorischen Fäden zusammen. "Wir sind sehr froh, dass das Gerhart-Hauptmann-Theater mitmacht", Vorsitzender Michael Schlitt. "Das Team hat wieder zahlreiche Unterstützungsangebote von Menschen, Organisationen und Einrichtungen aus der Region bekommen und diese zu einem vielfältigen Programm für die ganze Familie zusammengefügt. Die Künstlerlinnen und Künstler sind zum größten Teil aus der Region und treten alle ohne Gage auf", Schlitt weiter.Besucher können außerdem eine Zeitreise unternehmen. Nachgestellt werden Szenen aus dem mittelalterlichen Bierkrieg zwischen Zittau und Görlitz. Die Fehde wurde auf Ostritzer Flur ausgetragen. "Nun ist die Zeit reif, den historischen Streit zu schlicheten. Wir wollen den Ostritzer Bierfrieden schließen", so Schiitt.  Mit der kleinen Inszenierung soll für den Zusammenhalt in der Oberlausitz geworben werden.Für das Ostritzer Friedensfest engagieren sich auch Firmen aus der Region. Die Fit GmbH präsentiert ihr Spülmittel "Fit" im Design des Friedensfestes.  Die Görlitzer Landskron Brau-Manufaktur braut ein "Friedensbier".  Programmflyer: ostritzer-friedensfest.de/wp-content/uploads/2019/02/FriedensfestFaltblattMaerz2019.pdf.

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Reporter Knut-Michael Kunoth