Ostsächsisches Handwerk am Limit
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Das ostsächsische Handwerk sieht sich am Limit. Die Betriebe bewerten ihre Lage als kaum noch steigerungsfähig. Ein Grund: Es fehlt an Fachkräften. Das ist der Tenor der gestern vorgelegten Herbstkonjunkturanalyse der Handwerkskammer Dresden. Die Auftragsbücher sind voll – vor allem im Bau und Ausbau, auch bei Optikern, Zahntechnikern und Hörakustikern. Verhaltener ist dagegen die Stimmung bei Bäckern und Fleischern. Gestiegene Rohstoffpreise, aber auch der lange heiße Sommer haben die Laune und die Umsätze gedrückt. Das Kfz-Gewerbe wird durch den Diesel-Skandal ausgebremst. Insgesamt schätzen aber fast drei Viertel der befragten Betriebe ihre Lage als gut ein.