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Ostsächsisches Handwerk in der Corona-Klemme

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Das ostsächsische Handwerk leidet an den Folgen der Corona-Krise. Der Frühjahrsaufschwung bleibe aus, so der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, Andreas Brzezinski. Nach der heute vorgestellten Konjunkturanalyse sind vor allem   Friseure, Kosmetiker und Kunsthandwerker betroffen. Nur noch 46 Prozent der Handwerksbetriebe in Ostsachsen  schätzen ihre Lage gut ein. 

„Wir sind noch im Tunnel und müssen das Licht suchen“, sagte Handwerkskammer-Präsident Jörg Dittrich. Eine Corona-Sonderumfrage von Anfang April habe gezeigt, dass die Krise in jeder Branche des ostsächsischen Handwerks angekommen sei. 84 Prozent der befragten Betriebe gaben an, mit wirtschaftlichen Krisenfolgen zu kämpfen. 53 Prozent berichten von Umsatzeinbrüchen - mehr als doppelt so viele wie noch Anfang Januar in der ersten Corona-Sonderumfrage.