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Pädagogen planen Protestaktion gegen Lehrermangel

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Lehrer in Sachsen wollen gegen einen Mangel ihres Berufs­standes protes­tieren. Die Aktion sei gemeinsam mit dem Philo­lo­gen­ver­band Sachsen und dem Berufs­schul­leh­rer­ver­band am Montag geplant, wie der Lehrer­ver­band am Donnerstag mitteilte. Hinter­grund seien die Haushalts­ver­hand­lungen zwischen Kultus- und Finanz­mi­nis­te­rium, die an diesem Tag begännen. Verbands­vor­sit­zender Jens Weichelt forderte, Sachsen müsse bundes­weit um Lehrer­nach­wuchs werben. Die die Zahl der sächsi­schen Absol­venten könne den Bedarf im Freistaat nicht befrie­digen. Zudem sollten Oberschul­lehrer nach den Vorstel­lungen des Verbandes künftig sofort in höhere Gehalts­gruppe einge­stuft werden und nicht erst nach Ablauf von vier Jahren. Dies sei notwendig, um ausge­bil­dete Gymna­si­al­lehrer für eine Beschäf­ti­gung an einer Oberschule zu gewinnen. Die Sächsi­sche Bildungs­agentur müsse die Möglich­keit bekommen, bei Bedarf ein höheres Einstiegs­ge­halt anzubieten, so der Verband.