Paukenschlag in Boxberg - „Wir nehmen Wasserversorgung in eigene Hände“
Acht Gemeinden um Weißwasser nehmen die Trinkwasserversorgung und -entsorgung in ihre Hände. Sie stimmten heute für die Gründung einer GmbH beim Wasserzweckverband Mittlere Neiße-Schöps. Die Verträge mit den Stadtwerken Weißwasser können nicht verlängert. Sie laufen in diesem Jahr aus. Das Risiko der Neuausschreibung wollte der Verband nicht eingehen. Er bereitet in einem eigenen Werk in Boxberg das Trinkwasser für die rund 17.500 Haushalte auf. Es wird über eine Leitung nach Weißwasser gepumpt
Zu den Gemeinden gehören Boxberg, Spreetal, Weißkeißel, Schleife, Gablenz, Groß Düben, Trebendorf und Krauschwitz.
Kritik kommt von den Stadtwerken Weißwasser. „Durch den Wegfall einzelner Sparten können wir unser bisher erfolgreiches und zukunftsfähiges Modell nicht mehr in der jetzigen Form weiterführen. In der Konsequenz könnte es auch die Grundstrukturen unseres Unternehmens gefährden. Jetzt ist es wichtig, eine gute und weiter partnerschaftliche Lösung zu finden, die uns weiter erfolgreich agieren lässt“, so Geschäftsführerin Katrin Bartsch.