Per WhatsApp zu Schlägerei vor Schule in Bautzen verabredet
Bei den Ermittlungen zur Pfefferspray-Attacke gestern vor einer Schule in Bautzen-Gesundbrunnen ist die Polizei ein Schritt weiter. Sie fand heraus, dass ein 15 Jahre alter Syrer das Reizgas versprüht haben soll. Sechs Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren – darunter zwei Syrer – mussten ambulant behandelt werden. Sie klagten über Augenreizungen. Einzelne Beteiligte waren nach Kripoangaben schon in der Hofpause aneinandergeraten. Es kam zu Rangeleien. Warum, das sei noch Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizei. Die Kontrahenten wollten dann den Streit nach dem Unterricht vor der Schule austragen. Per WhatsApp holten sich beide Seiten Verstärkung. So standen sich dann je zehn deutsche und ausländische Jugendliche gegenüber. Nach der Reizgasattacke soll es zu einer Schlägerei gekommen sein. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.