PETA fordert Verbot von kommerziellen Kutschfahrten in Görlitz
Der Tod eines Kutschpferdes in Görlitz schlägt Wellen. Die Tierrechtsorganisation PETA hat heute ein Verbot von kommerziellen Pferdekutschen in der Görlitzer Innenstadt gefordert. Die Tiere müssten oftmals unter extremen Bedingungen ein schweres Gewicht ziehen. Sie seien Abgasen ausgesetzt. Das Laufen auf Pflaster und Asphalt verursache schmerzhafte Beinprobleme, so ein PETA-Sprecher. Er forderte den Görlitzer Oberbürgermeister auf, diese Tierquälerei zu beenden. Gestern war auf der Elisabethstraße ein Kutschpferd zusammengebrochen. Das Tier verstarb an Ort und Stelle. Vermutlich war eine seiner Hauptschlagadern geplatzt. Es hatte gemeinsam mit einem anderen Pferd einen Kremserwagen gezogen, in dem zwei Touristen saßen.