- Symbolbild
Pflegeheim in Bischofswerda wird verkleinert - was das für die Beschäftigten bedeutet
Das Pflegeheim „Am Belmsdorfer Berg“ in Bischofswerda stellt sich neu auf. Die Bettenzahl wird von 370 auf 257 reduziert, zudem werden Doppelzimmer schrittweise in Einzelzimmer umgewandelt. Grund für die Verkleinerung sei der anhaltende Fachkräftemangel, teilte am Abend die Oberlausitz-Kliniken GmbH - OLK – mit.
Personell bringt die Umstrukturierung Stellenanpassungen mit sich. Wie viele Beschäftigte es konkret trifft, dazu machte die OLK keine Angaben. Die Oberlausitz Pflegeheim & Kurzzeitpflege gGmbH strebt eine sozialverträgliche Umsetzung an: Den Betroffenen werden Weiterbildungen zur Pflegefachassistenz, Stellenangebote innerhalb der Unternehmensgruppe, Ruhestandsberatungen sowie psychologische Unterstützung angeboten.
Die Versorgung der Pflegeheimbewohner bleibe weiterhin im vollen Umfang gesichert.
OLK-Geschäftsführer Jörg Scharfenberg:
Jede einzelne Stelle, die von dieser Entscheidung betroffen ist, bedeutet einen persönlichen Einschnitt für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen. Das ist uns sehr klar. Gerade deshalb haben wir uns intensiv mit Alternativen beschäftigt. Am Ende mussten wir die Entscheidung treffen, die aus unserer Sicht die größte Verantwortung für die Zukunft der Einrichtung und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet.
Das mehrstöckige Haus wurde Anfang der 1980er Jahre errichtet. Damals gab es dort 550 Alten- und Pflegeplätze. Es gehörte zu den größten Heimen in der DDR.
