Pflegekur für Kleine Spree
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Die Kleine Spree kommt unter die Schere. Gestern haben die Arbeiten zwischen Spreewiese und Litschen begonnen, teilte die Landestalsperrenverwaltung mit. Die Ufer werden gemäht, das Flussbett entkrautet, Hindernisse beseitigt, ebenso Schäden an Böschungen.
Dabei müssen die Arbeiter mit Sorgfalt vorgehen. Der Flussabschnitt befindet sich im Biosphärenreservat. Stoßen sie z.B. auf Muscheln, müssen sie geborgen und dann wieder ins Wasser gesetzt werden. Die Ufer können nur in begrenztem Maß instandgesetzt werden, und zwar ausschließlich nach ingenieurbiologischer Maßgabe.
Alle Kosten werden vom Land Sachsen übernommen. Das sind gut 500.000 Euro.