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Pichel-Pause: Görlitzer Richter schickt Angeklagten zum „Auftanken“ nach Polen

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Pichel-Pause im Prozess um den Tod eines Gastar­bei­ters: Die Verhand­lung am Landge­richt Görlitz ist am Vormittag für eine Stunde unter­bro­chen worden. Einer der beiden Angeklagten war nicht in der Lage, auf die Fragen des Richters zu antworten. Der 65-jährige Pole zitterte, konnte sich nicht konzen­trieren. Seine Anwältin erklärte, ihr Mandant habe Alkohol­pro­bleme. Daraufhin der Richter zum Angeklagten: Wie lange brauchen sie, um sich wieder aufzu­füllen? Antwort: Eine Stunde.  Reaktion des Richters: Er unter­brach die Verhand­lung. Der Angeklagte durfte nach Polen zum Auftanken. Er und sein Schwie­ger­sohn müssen sich für den gewalt­samen Tod eines polni­schen Lands­mannes in Weißwasser verant­worten.