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Pilotversuch - Blaualgenplage in Talsperre Bautzen bisher ausgeblieben

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Kein Blaualgenteppich mehr auf dem Bautzener Stausee – darüber würden sich viele Einheimische und Touristen freuen. Die Lösung dafür scheint gefunden. Seit Start eines Pilotversuchs vor gut zwei Monaten werden die Plagegeister offenbar in Schach gehalten. Die Situation sei derzeit sehr gut, sagte uns Sebastian Fritze, Betriebsleiter Spree-Neiße der Landestalsperrenverwaltung. Die Lage könne sich jedoch ändern, wenn der Wasserstand weiter sinkt. Derzeit wird verstärkt Wasser für den Spreewald abgegeben.Und so funktioniert das Verfahren: Durch einen Schacht am Talsperrenauslauf wird das wärmere Wasser aus dem oberen Bereich entnommen und so eine Vermischung mit dem kälteren Wasser in Grundnähe  verringert. Die Blaualgen  bekommen keine Nährstoffe. 

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Sebastian Fritze, Betriebsleiter Spree-Neiße der Landestalsperrenverwaltung
Reporter Knut-Michael Kunoth