Pläne für Asienbereich im Zoo Hoyerswerda werden geprüft
Der Asien-Bereich im Zoo Hoyerswerda soll umgestaltet werden. Die Pläne sind zur Vorprüfung an die Kreisverwaltung und die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung übergeben worden, teilte heute die Zooleitung mit. Wenn es keine Einwände gibt, könnte im nächsten Jahr mit der Umgestaltung begonnen werden. Der Zoo will sich die Arbeiten mit Geld aus den sogenannten Kohlemillionen, dem Strukturmittelfonds für die Lausitz, fördern lassen.
Der künftige Asien-Bereich wird sich von der ehemaligen Kamel-Anlage über den jetzt noch genutzten Wirtschaftshof bis zum modernen China-Leoparden-Areal erstrecken. Geplant ist unter anderem eine großzügige Gibbon-Anlage mit zwei Volieren sowie ein Bauernhof mit begehbaren Gehegen für Hühner, Kaninchen und Ziegen. Begehbar wird auch die neue Voliere für die Felsenhörnchen und die Loris, eine farbenfrohe Papageienart, sein. Als neue tierische Stars sind Rote Pandas und Anoas, eine asiatische Rinderasse, auf der ehemaligen Kamelanlage geplant.
„Ich kann es kaum erwarten, dass wir durch die Neugestaltung nicht nur den neuen Tierarten, sondern auch den Tieren, die jetzt schon im Zoo Hoyerswerda zuhause sind, noch komfortablere und größere Ställe und Außenanlagen zur Verfügung stellen können“, so der Zoologische Leiter, Eugene Bruins.