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Pläne für Bombardierwerk Görlitz sind „Weg aufs Abstellgleis“

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Die Pläne des Bombar­dier-Konzerns für den Standort Görlitz sind bei der IG Metall auf Kritik gestoßen. Der Weg zur Spezia­li­sie­rung auf Alu-Rohbauten sei nicht zukunfts­fähig und führe direkt aufs Abstell­gleis, sagte der Bevoll­mäch­tigte für Ostsachsen, Jan Otto.  Die Kernkom­pe­tenz des Stahl­roh­baus aus Görlitz abzuziehen, sei mehr als fatal, so Betriebs­rats­vor­sit­zender René Straube. Bombar­dier-Deutsch­land­chef Michael Fohrer hatte gestern angekün­digt, dass in Görlitz nur noch Alu-Wagen­kästen herge­stellt werden sollen. Dagegen will der Konzern in Bautzen 20 Millionen Euro inves­tieren und das Werk zum „indus­tri­ellen Leitstand­ort“ ausbauen. In einem Brief forderte der Görlitzer Betriebs­rats­vor­sit­zen­deden Bombar­dier-Deutsch­land­chef zum Dialog auf. Er solle umgehend vor der Beleg­schaft die strate­gi­schen Planungen für den Standort erläu­tern.