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Planungen für Citybahn nach Limbach können beginnen

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Für die geplante Citybahnstrecke von Chemnitz nach Limbach-Oberfrohna können die konkreten Planungen starten. Den Zuschlag für die Arbeiten hat ein Dresdner Planungsbüro erhalten, teilte der Verkehrsverbund als Auftraggeber mit. Die Experten tüfteln jetzt, wie die Trasse am besten gebaut werden kann. Fest steht schon der ungefähre Verlauf. So wird zunächst ein neuer zweigleisiger Bahn-Innenstadtring gebaut, der dann auf die Hartmannstraße führt.

Wann die Bagger anrollen, ist noch unklar. Aber: schon 2025 soll der erste Abschnitt bis zur Ermafa-Passage fertig sein. Von da geht es dann über die Leipziger Straße weiter Richtung Limbach. Die Gesamtkosten für das Projekt werden derzeit auf 120 Millionen Euro geschätzt. Es ist das größte Neubauprojekt der Chemnitzer Citybahn.

„Es ist der Startschuss für einen weiteren Meilenstein der Chemnitz Bahn. Die Gesamtstrecke nach Limbach-Oberfrohna wird 17 Kilometer lang werden. Reiner Neubau sind davon rund 10 Kilometer“ erklärt VMS-Geschäftsführer Harald Neuhaus.

Nacheinander werden die fertigen Abschnitte schon vor Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ans Chemnitzer Liniennetz gehen. Mit modernen Zweirichtungsfahrzeugen ist dies auch ohne aufwändige Wendeschleifen möglich. 2030 könnte die gesamte Strecke fertig sein. Sie wird bis zum Chemnitz Center zweigleisig, weiter bis Limbach teilweise eingleisig gebaut und komplett elektrifiziert.

Die Bahnen sind künftig folgendermaßen unterwegs: Von der Chemnitzer Innenstadt bis zum Chemnitz Center und zurück fährt die Linie 4 der CVAG, in der Hauptverkehrszeit alle 10 Minuten. Parallel dazu werden VMS-Regionalstadtbahnen der City-Bahn vom Zentrum zum Chemnitz-Center und dann als Eisenbahn weiter nach Limbach-Oberfrohna fahren. Die 25.000-Einwohner-Stadt Limbach-Oberfrohna wird mit den Regionalstadtbahnen im 30-Minuten Takt an die Chemnitzer Innenstadt und den Hauptbahnhof umsteigefrei angeschlossen.