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Planungshilfe für Städte und Gemeinden in Sachsen

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Vor allem kleine Kommunen sind bei der Planung von Gewerbegebieten häufig überfordert. Sachsen will nun helfen. Für dieses und nächstes Jahr sind zehn Millionen Euro vorgesehen. Das stellte Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt in Aussicht. Kommunen sollen eine Zwischenfinanzierung erhalten, wenn sie wegen hoher Kosten bei der Planung die einzelnen Grundstücke nicht vermarkten können.

Mit Hilfe der Förderung sollen Kommunen eine Zwischenfinanzierung erhalten, falls sie aufgrund hoher Kosten bei der Planung von Gewerbe- und Industriegebieten die einzelnen Grundstücke nicht vermarkten können.

Der Schwerpunkt der Förderung gelte schnelleren Bebauungsplänen für gewerbliche Ansiedlungen in einer Größe von mehr als 50 Hektar. In solchen Fällen liege der Fördersatz bei 75 Prozent. Um einen Anreiz für ein schnelles Handeln der Kommunen zu setzen, soll dieser hohe Fördersatz für die ersten drei Jahre gelten. Zudem hat der Freistaat für grenzüberschreitende Projekte einen um fünf Prozent höheren Fördersatz vorgesehen.

Bebauungspläne für Ansiedlungen von 10 bis 50 Hektar sollen in den kommenden zwei Jahren mit 50 Prozent unterstützt werden. Danach reduziere sich die Förderung nach Angaben des Ministeriums jährlich um zehn Prozent. (dpa/red)