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Pöbelnder Zechpreller fährt schwarz durch Oberlausitz
Ein pöbelnder Zechpreller hat Landes- und Bundespolizei in der Oberlausitz auf Trab gehalten. Der Österreicher hatte in der Nacht zu Dienstag in der Sparkasse Niederoderwitz geschlafen. Einige Sparkassenkunden trauten sich deshalb nicht in den Kundenraum.
Gegen Mittag wurden Beamte der Landespolizei in eine Gaststätte in Hainewalde gerufen. Dort hatte der Mann zu Mittag gegessen und die Zeche in Höhe von 13 Euro geprellt. Am Nachmittag war er im Zug von Zittau nach Dresden unterwegs. Er hatte keinen Fahrschein und bepöbelte eine Zugbegleiterin. Gegen 18:30 Uhr wurde er der Bundespolizei in Ebersbach übergeben.
Die Beamten konnten den Mann aber nicht so recht verstehen. Ein Alkoholtest ergab null Promille. Die Ursache war eine andere: Der 47-Jährige konnte nicht sprechen, weil seine dritten Zähne nicht festsaßen. Nach Einleitung eins Ermittlungsverfahrens gegen ihn wurde der Österreicher wieder auf freien Fuß gesetzt.
