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Pole aus eiskalter Neiße in Görlitz gerettet

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Görlitzer Feuer­wehr­leute haben am Morgen einen Mann aus der Neiße gerettet.  Er trieb hilflos im Wasser,  konnte sich laut Feuer­wehr aber noch auf eine kleine Insel retten.  Der 27-jährige Pole  wurde unter­kühlt ins Kranken­haus gebracht.  Bewohner der Seiden­berger Straße hatten kurz nach vier Uhr laute Hilfe­rufe gehört. Rettungs­dienst, Polizei und Feuer­wehr eilten zu den Görlitzer Neiße­wiesen. Sie suchten das Gelände ab. Dabei wurden sie von der Besat­zung eines Bundes­po­li­zei­hub­schrau­bers unter­stützt. An einem ehema­ligen Neiße­wehr machten sie eine Person aus. Der Mann wurde in einem Boot ans Ufer gebracht. Er stand laut Polizei unter Einfluss von Drogen.Nach Feuer­wehr­an­gaben war er  offenbar mit seinem Bruder unter­wegs. Die Suche nach ihm verlief bislang ohne Erfolg.  Das ehema­lige Wehr wird gern von Klein­kri­mi­nellen als Rückzugsweg genutzt.