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Polizei ermittelt nach Massenschlägerei in Schmiedeberger Asylbewerberheim

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Die Polizei ermit­telt nach einer Massen­schlä­gerei im Asylbe­wer­ber­heim in Schmie­de­berg. Nach ersten Infor­ma­tionen seien Diens­tag­abend etwa 40 Leute aufein­ander losge­gangen, teilte ein Polizei­spre­cher mit. Die Männer aus Eritrea und Tunesien seien teils auch mit Messern und Stöcken bewaffnet gewesen. Vier Betei­ligte im Alter von 23 bis 32 Jahren wurden verletzt. Drei von ihnen mussten in Kranken­häu­sern medizi­nisch versorgt werden. Bei der Konfron­ta­tion gingen in mehreren Zimmern das Mobiliar sowie einige Türen zu Bruch. Abschlie­ßende Schadens­an­gaben liegen noch nicht vor. Vier Funkstrei­fen­wagen des Polizei­re­viers Dippol­dis­walde sowie ein Team der Bundes­po­lizei waren im Einsatz. Festnahmen gab es nicht. Zwischen­zeit­lich hat die Krimi­nal­po­lizei die Ermitt­lungen wegen gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung aufge­nommen. In diesem Zusam­men­hang werden die Hinter­gründe der Ausein­an­der­set­zung sowie der genaue Tather­gang zu klären sein, teilte ein Polizei­spre­cher mit. Die Einrich­tung in Schmie­de­berg mit 160 Plätzen ist 2012 eröffnet worden.