Polizei fahndet mit Handzetteln nach Säure-Attentäter von Oderwitz
Die Polizei kommt in den Ermittlungen zum Säure-Attentat vor neun Monaten in Oderwitz bei Zittau nicht weiter. Heute werden deshalb im Ort Handzettel verteilt. Darauf abgebildet sind eine Säureflasche und die Verpackung, die üblicherweise für den Postversand genutzt wird. Die Polizei braucht weitere Hinweise. Postzusteller könnten entscheidende Tipps geben. Denn die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der Täter die Schwefelsäure über einen Internethändler bestellt hat. Eine Überprüfung von entsprechenden Verkaufsstellen in der Region verlief ergebnislos. Mit der Säure übergoss der Mann im November vergangenen Jahres die Chefin eines Oderwitzer Autohauses. Sie schwebte zeitweilig in Lebensgefahr. Die Polizei vermutet eine Beziehungstat.