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Polizei löst Demo in Cottbus auf

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Die Polizei hat gestern Abend eine Kundgebung in Cottbus aufgelöst. Anhänger des rechtsgerichteten Vereins „Zukunft Heimat“  hatten sich auf dem Altmarkt versammelt. Gekommen waren aber deutlich mehr als die erlaubten 50 Teilnehmer, so Polizeisprecherin  Ines Filohn. Sicherheitsabstände  seien nicht eingehalten worden.  Das Cottbusser Verwaltungsgericht hatte die Kundgebung gestern kurzfristig genehmigt.

Und das berichtet die Polizeidirektion Cottbus heute Vormittag:

„Nach der Beendigung der Versammlung auf dem Cottbuser Altmarkt am Dienstagabend zogen größere Personengruppen durch die Innenstadt im unmittelbaren Umfeld des Altmarktes. Polizeibeamte erteilten Platzverweise und stellten die Identitäten von insgesamt 63 Personen fest. Aus einer Gruppe von bis zu 50 Personen wurden Polizisten angegriffen, so dass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Bei der Durchsuchung eines beteiligten 17-jährigen Tatverdächtigten wurden Quarzhandschuhe entdeckt und sichergestellt. Der Jugendliche wurde seinen Eltern übergeben. Gegen eine weitere Person wurde Anzeige wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erstattet. Die Personalien der vorgenannten Personen werden dem Ordnungsamt zur Ahndung der Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung übermittelt“.