Polizeigroßeinsatz auf der Eisenbahnstraße in Leipzig - Größere Gruppen gehen aufeinander los
Die Polizei hat nach dem Großeinsatz auf der Leipziger Eisenbahnstraße neue Details bekannt gegeben. Insgesamt etwa 30 Menschen mit Mitgrationshintergrund seien - aufgeteilt in zwei Gruppen - am Donnerstagabend aufeinander losgegangen. Vor der Sporthalle in der Konradstraße hatten zunächst mehrere Männer einen weiteren Mann geschlagen. Ein 17-Jähriger eilte zur Hilfe - wurde jedoch selbst attackiert und leicht verletzt. Daraufhin kamen immer mehr Menschen dazu. Die Täter flüchteten zunächst, um kurze Zeit später wieder aufzutauchen - diesmal mit Verstärkung. Als die Polizei eintraf flüchteten die rivalisierenden Gruppen. 200 Beamte waren nötig, um die Situation in den Griff zu bekommen. Der mutmaßliche Rädelsführer einer der Gruppen - ein 22-jähriger Rumäne - konnte zwischenzeitlich festgenommen werden. Die Eisenbahnstraße musste am Donnerstagabend zwischen Hermann-Liebmann- und Einertstraße gesperrt werden. Auch die Straßenbahnen wurden umgeleitet. Zahlreiche Schaulustige versammelten sich unterdessen auf der Eisenbahnstraße, um den Einsatz zu verfolgen. Dringend Zeugen gesuchtDie Polizei bittet nun dringend um Zeugenhinweise. Vor allem Fotos und Videos könnten hilfreich sein, um Licht ins Dunkel zu bringen. Hinweisgeber und Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.