Polizeihochschule Rothenburg kommt nicht aus Negativschlagzeilen
Die Sächsische Polizeihochschule in Rothenburg kommt nicht aus den Negativschlagzeilen. Nach dem Skandal um durchgesteckte Prüfungsfragen ist nun ein anderer Fall bekannt geworden. Es geht um den Verdacht des Einschleusens von Ausländern. Der Vorwurf der Mitwirkung richte sich gegen einen Lehrer, so der Görlitzer AfD-Landtagsabgeordnete Sebastian Wippel. Entsprechende Ermittlungen bestätigte uns der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig. Es bestehe ein Anfangsverdacht, dass der Lehrer sechs nach Deutschland eingereisten Osteuropäern Hilfe geleistet habe. Die Ausländer waren als Touristen eingereist. Sie wollten in Deutschland eine Arbeit aufnehmen, ohne die erforderlichen Dokumente. Ermittelt wird schon seit Anfang dieses Jahres. Ob sich der Verdacht erhärte oder nicht, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Insoweit gelte für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, sei der Lehrer nicht länger tragbar, so der Görlitzer Landtagsabgeordnete Wippel. Er warf dem Innenministerium vor, dass die Behörde auf eine erste Anfrage vor zwei Monaten versucht habe, Unwissenheit vorzutäuschen. Nun habe der Minister eingeräumt, dass die Diensträume des Lehrers durchsucht worden seien.