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Polizeischutz am Asylbewerberheim in Senftenberg verstärkt

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Nach dem vermutlich geplanten Sprengstoff-Anschlag auf das Asylbewerberheim in Senftenberg ist der Schutz für das Haus verstärkt worden. Zudem prüft die Polizei Verbindungen zwischen der rechtsextremistischen Szene in Sachsen und Brandenburg.  Ein 21-Jähriger aus einem Ort bei Großenhain soll sich auf den Anschlag vorbereitet und mit Sprengstoff ausgestattet haben, u.a. mit zwei Kugelbomben. Er sitz in Untersuchungshaft.  

Brandenburgs Polizeivizepräsident Müller vermutet, dass er  rechtsextremen Kreisen angehört.  In dieser Szene gebe es strukturelle Verbindungen über Ländergrenzen hinweg. Zum konkreten Tatmotiv konnte er nichts sagen. 

Südbrandenburg gilt als ein Schwerpunkt des Rechtsextremismus. (dpa/red)