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Porno-Verdacht an Schule im Kreis Görlitz

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Sie gilt als Vorzeigeschule im Kreis Görlitz. Nun ist sie in die Schlagzeilen geraten. Pornoverdacht an der  Oberschule „Dr. Marja Grollmuß“ in Schleife bei Weißwasser.  

Wegen des Verdachts auf Verbreitung pornografischer Inhalte an Minderjährige hat die Polizei Ermittlungen gegen zwei Frauen im Zusammenhang mit einem externen Theaterprojekt aufgenommen. Nachdem Eltern einer neunten Klasse Strafanzeige erstatteten, prüfen nun auch das Kultusministerium und die Schulaufsicht mögliche Verstöße gegen das sächsische Schulgesetz. 

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, während einer Projektwoche im März ungeeignetes Bildmaterial im Klassenzimmer präsentiert zu haben. Dabei soll es sich, wie aus Elternkreisen bekannt wurde, um großformatige Fotografien von Genitalien handeln, die im Klassenzimmer aufgehängt oder präsentiert wurden.  

Eltern reagierten mit Entsetzen und schalteten umgehend die Polizei ein. Sie werfen der Schule zudem eine mangelhafte Aufsicht und eine unzureichende Prüfung der externen Partner vor. Während das Kultusministerium eine umfassende Prüfung der Aufsichtspflichten eingeleitet hat, schweigt die Schulleitung bislang zu den Vorwürfen.

Die AfD hat sich zu Wort gemeldet. Nach Darstellung der Partei sollen auch AfD-kritische Flugblätter vereitelt worden sein. Die AfD fordert Aufklärung und fragt, an welchen Schulen noch diese und ähnliche Projekte stattfanden.