Preise bei Bus und Bahn in Sachsen bleiben stabil

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Autor: dpa

Gute Nachrichten für Bus- und Bahnfahrer in Sachsen: Normalerweise erhöhen sich die Preise ab dem 1. August, doch in diesem Jahr ist dies kaum der Fall. In den großen Städten bleiben die Preise stabil, nur in einigen Landkreisen erhöhen sie sich moderat, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Verkehrsverbünden ergab.

Neu sind preiswerte Angebote für Auszubildende, sagte Falk Lösch, Pressesprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe. So können Azubis für einen monatlichen Abopreis von 48 Euro den gesamten Nahverkehr in einem der sächsischen Verbundgebiete nutzen. Viele junge Leute sparten damit mehr als 50 Prozent ihrer bisherigen Aufwendungen. Möglich sei dies durch finanzielle Unterstützung des Landes Sachsen.

In der Stadt Leipzig bleiben die Tarife gleich, da die Stadt erhöhte Mittel für den öffentlichen Nahverkehr für die Dauer von zwei Jahren beschlossen hat, wie der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) mitteilte. Die Einzelfahrkarte für eine Stunde koste weiterhin 2,70 Euro.

Auch in Chemnitz ändert sich nichts, wie der Sprecher der Chemnitzer Verkehrs AG, Stefan Tschöck, sagte. In Abstimmung mit dem Verkehrsverbund Mittelsachsen, dem die Stadt angehöre, würden die Preise in diesem Jahr nicht erhöht. Ein Einzelticket für eine Stunde kostet dort derzeit 2,20 Euro. Dem Verbund gehören neben Chemnitz die Landkreise Zwickau und Mittelsachsen und der Erzgebirgskreis an.

Auch im Verkehrsverbund Oberelbe, dem unter anderen die Stadt Dresden angehört, bleiben die Preise stabil. Ein Einzelticket koste dort 2,40 Euro, so Lösch.

Lediglich in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen, die dem MDV angehören, steigen Preise. Die Erhöhung falle jedoch moderat aus, so der MDV. So werden Einzelfahrten in den Stadtverkehren Bad Düben, Delitzsch, Eilenburg und Borna zehn Cent teurer.