Premiere für „Frau Holle“ in Zittau
„Frau Holle“ hat am Abend (18 Uhr) Premiere im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau. Es ist das diesjährige Weihnachtsmärchen. Die Inszenierung besteche durch eine phantasievolle und musikalische Erzählweise und die prächtigen Bühnenbilder, findet Intendant Daniel Morgenroth. Es sei ein Stück für die ganze Familie. „Frau Holle“ wird bis 28. Dezember insgesamt 39-mal aufgeführt – davon viermal in Görlitz.
Aus dem Programmtext:
Geschichten über die mystische Frau Holle gibt es schon immer in unzähligen Variationen, von denen das Grimm’sche Märchen nur die bekannteste ist. Ganz in diesem Sinne zeigt diese behutsame Interpretation neue Facetten auf. Doch auch hier können die Zuschauer mit dabei sein, wenn Frau Holle ihre Betten ausschüttelt und der Schnee auf das weite Land fällt. Und nicht nur von ihr werden die Schwestern auf die Probe gestellt: Selbst das Brot im Ofen und die Äpfel am Baum haben ihre eigenen Ansprüche und warten sehnsüchtig darauf, dass sich endlich jemand um sie kümmert. Die Inszenierung besticht durch eine fantasievolle und musikalische Erzählweise, die das Publikum in die zauberhafte Atmosphäre des Märchens eintauchen lässt. Mit humorvollen Momenten und berührenden Szenen, in denen zentrale Werte wie Hilfsbereitschaft, Herzensgüte und gegenseitiges Verständnis thematisiert werden, begeistert das Stück Jung und Alt gleichermaßen.