++ EIL ++

Probebohrung für das „Ding“ in der Oberlausitz

Zuletzt aktualisiert:

Die Pläne für das Deutsche Zentrum für Astrophysik gehen voran. Um die Oberlausitz als idealen Standort für eine unterirdische Anlage mit einem Gravitationswellenteleskop zu etablieren, haben heute die Vorbereitungen für die Probebohrung in Ralbitz-Rosenthal begonnen. Wie uns ESA-Forschungsdirektor Günther Hasinger sagte, wird danach auf einem Gemeindegrundstück ein 250 Meter tiefes und 20 Zentimeter breites Loch in die Granitformation getrieben. Erdbebenmessgeräte sollen dann in der Tiefe einen Monat lang alle Bewegungen der Erde erkennen.

Für die Anlage werde ein nahezu erschütterungsfreies Umfeld benötigt. In der Region Bautzen-Kamenz-Hoyerswerda seien die seismischen Bedingungen für das Vorhaben optimal. 

Das Projekt des Deutschen Zentrums für Astrophysik gehört zu den sechs Großforschungszentren-Anwärtern für die beiden sächsischen Braunkohlereviere. Bei der ESA wird inzwischen augenzwinkernd von dem „Ding“ gesprochen. Weiter Informationen finden Sie hier.