Problemwölfe aus Rosenthaler Rudel werden weiter geschont
Über den Antrag zum Abschuss von Problemwölfen aus dem Rosenthaler Rudel ist noch immer nicht entschieden worden. Sächsisches Umweltministerium und Landratsamt Bautzen einigten sich darauf, dass der Landkreis zunächst mit Experten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes in Görlitz konsultiert.Dort soll über Alternativen zum Abschuss diskutiert, andere Schutzmaßnahmen erörtert werden. Das sieht nicht nach einer schnellen Entscheidung aus. Ob dem Antrag des Bautzener Landrates zugestimmt wird, ist fraglich. Kreischef Michael Harig hatte vor mehr als einem Monat den Abschuss von aggressiven Tieren aus dem Rosenthaler Rudel gefordert. Die Wölfe haben bislang rund 180 Nutztiere getötet oder verletzt. Dabei überwanden sie u. a. einen fünffachen Litzenzaun mit Flatterband.