Programm gegen Langeweile für Görlitzer Tierparkbewohner
Nicht nur vielen Lausitzern fällt angesichts der andauernden Ausgangsbeschränkungen fast die Decke auf den Kopf. Auch die Tiere in den geschlossenen Zoos fühlen sich allein ohne die Besucher. „So werden die Wellensittiche nicht mehr aus der Hand gefüttert. Die Stachelschweine bekommen keine Häppchen mehr von den Besuchern“, so der Görlitzer Tierparkchef Sven Hammer.
Die Mitarbeiter haben deshalb ein Programm gegen Langeweile aufgelegt. So wird z.B. das Futter über verschiedene Stationen angeboten oder in Kartons versteckt. „Wir nehmen jetzt unsere Tiere auch aus den Gehegen und führen sie durch die Anlage“. Auch die Tierpfleger vermissen die Besucher. „Das ist ein absolut ungewohntes Gefühl“.
Wann der Tierpark wieder geöffnet werden darf, weiß Hammer nicht. Das entscheide die Politik. Hammer beklagt Verluste von rund 2.500 Euro an jedem Tag. Er bittet deshalb um Spenden.
Das Spendenkonto des Görlitzer Tierparks:
IBAN: DE07 8505 0100 0000 0122 03, Kennwort „für unseren Tierpark“
oder über paypal.me/zoogoerlitz