Prozess gegen Bautzener Familienvater - Angeklagter kann sich an Bluttat angeblich nicht erinnern
Vor dem Landgericht Görlitz hat heute der Prozess gegen einen Bautzener begonnen. Er soll seine Ehefrau mit über 70 Messerstichen getötet haben. Die dreifache Mutter verblutete. Der Angeklagte äußerte sich nicht zum Tatvorwurf. Sein Verteidiger geht davon aus, dass der 34-Jährige zum Tatzeitpunkt schuldunfähig war. Der Angeklagte könne sich an die Tat nicht erinnern, er habe unter dem Einfluss von Drogen gestanden, sagte Anwalt Endrik Wilhelm unserem Sender.
Der Angeklagte ist mehrfach vorbestraft, u.a. wegen Drogendelikten und räuberischer Erprssung. Er stand unter Führungsaufsicht. Die Verhandlung wird am 11. Mai fortgesetzt.
Die Tat hatte für Aufsehen weit über Bautzen hinaus gesorgt. Die getötete Frau hinterlässt drei Kinder zwischen zwei und elf Jahren. Sie kamen bei Verwandten unter.