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Prozess gegen Görlitzer Reisebürobetreiber

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Einem Görlitzer Reisebürobetreiber soll über 40 Kunden betrogen haben. Heute beginnt der Prozess am Amtsgericht Görlitz. Es ist der zweite Anlauf. Die Verhandlung im Februar 2019 war geplatzt, weil damals noch Fälle offen waren. Nun liegen gegen den 56-Jährigen insgesamt sechs Anklagen gegen ihn vor.

 Kunden hatten beim Angeklagten Kurzreisen nach Tschechien und Polen gebucht, den Preis bezahlt, aber die Leistung nicht erhalten. Die Fahrten fielen aus.     Einige Reisende standen buchstäblich im Regen, warteten vergeblich auf den versprochenen Bustransfer. Andere erhielten eine Absage per Mail. Ihr Geld bekamen sie nicht zurück. So schaute auch eine Schulklasse aus Weißwasser in die Röhre. Die 72 Oberschüler wollten sich Breslau und Krakau anschauen und hatten 1.400 Euro angezahlt.

Geprellt wurden gutgläubige Kunden aus dem gesamten Bundesgebiet, so z.B. aus Markleeberg, Fallingbostel oder Niesky. Der Angeklagte schwieg bislang zu den Vorwürfen.  

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Reporter Knut-Michael Kunoth