• "King Abode" und seine Verteidigerin. Foto: kmk

    "King Abode" und seine Verteidigerin. Foto: kmk

Prozess gegen "King Abode" in der Verlängerung

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Der Prozess um den als „King Abode“ bekannt gewordenen libyschen Intensivtäter geht in die Verlängerung. Es gibt drei weitere Verhandlungstage am Amtsgericht Bautzen. Ein Urteil soll am 28. Oktober fallen. Das Verfahren gegen den 22-Jährigen wird hinter verschlossenen Türen geführt, weil er eine von über 20 ihm vorgeworfenen Taten als Jugendlicher begangen haben soll.

Gegen "King Abode" liegen  zehn Angklagen vor – u.a. wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung, Hausfriedensbruchs.  Seit  2015  hält er Polizei und Justiz in der Oberlausitz auf Trab. So fiel er bei den Tumulten im September 2016 auf dem Bautzener Kornmarkt auf. Gegen ihn wurden mehrfach Geldstrafen verhängt - auch eine achtmonatige Freiheitsstrafe, die aber zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Die Stadt Bautzen erklärte den "King" schon zweimal zur „Persona non grata“ erklärt - zur unerwünschten Person.