Prozess gegen mutmaßlichen Brandstifter aus Niesky

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Ein Nieskyer soll  in der Psychiatrie weggeschlossen werden. Die Staatsanwaltschaft sieht in ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit. Der 36-Jährige soll im Juni vergangenen Jahres seine Wohnung angezündet und anschließend den Brand seinem Vermieter gemeldet haben. Heute beginnt der Prozess am Landgericht Görlitz. 

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann psychisch krank und deshalb nicht schuldfähig ist. Sein damaliger Vermieter bezeichnete die Tat als Hilfeschrei. Der Mieter suche seit Monaten Hilfe, bekomme aber keine, sagte uns damals André Müller, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Niesky. Nun soll im sogenannten Sicherungsverfahren geklärt werden, ob  der Mann tatsächlich schuldunfähig ist.

Das Gericht will zahlreiche Zeugen und einen Psychiater hören.