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Prozess in Görlitz - Rentner soll Falschgeld gedruckt haben

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Ein Zittauer muss sich seit heute vor dem Landge­richt Görlitz verant­worten. Er soll Falsch­geld gedruckt und so seine Rente aufge­bes­sert haben. Der 66-jährige  soll  in seiner Wohnung  rund 2.000 falsche Dollar-Noten im Nominal­wert von über 200.000 Dollar herge­stellt haben. Die Blüten übergab er laut den Ermitt­lungen einem Deutschen und der wiederum einem Tsche­chen.  Alle Drei gehörten zu einer Bande.

Der Angeklagte äußerte sich zu Prozess­be­ginn nicht zu den Vorwürfen. So ging das Gericht gleich zur Beweis­auf­nahme über. Ein erster Zeuge  wurde vernommen. Der Leiter der Ermitt­lungen berich­tete, wie die Polizei der Bande auf die Schliche kam. Telefone wurden angezapft, Verdäch­tige obser­viert. Dabei arbei­teten die deutschen Ermittler eng mit den tsche­chi­schen zusammen.

Der Prozess wird  kommenden Montag fortge­setzt. Insge­samt fünf Verhand­lungs­tage sind geplant.

Sollte der Zittauer Rentner laut Anklage schuldig gespro­chen werden,  droht ihm eine Freiheits­strafe von zwei bis 15 Jahren.