Prozess zu blutigem Streit in Zittau wird neu aufgerollt
Blutiger Streit in Zittau – der Fall wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres noch einmal vor Gericht aufgerollt. Der Bundesgerichtshof hat den Freispruch in dem Prozess kassiert. Das Verfahren war vor einem Jahr in Görlitz verhandelt worden. Nun muss darüber eine andere Kammer des Landgerichts in Bautzen entscheiden.
Der Angeklagte hatte bei einem Trinkgelage in seiner Wohnung in Zittau auf einen 57-Jährigen eingestochen. Eine Dreiviertelstunde nach der Tat rief er aus dem Fenster um Hilfe. Das Opfer starb später. Der 53-jährige und sein Opfer waren betrunken. Der Angeklagte wurde vor einem Jahr freigesprochen. Das Gericht ging von Vollrausch an. Es ordnete lediglich die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Dagegen war die Staatsanwaltschaft in Revision gegangen.