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Prozess zu Brand einer Dönerfabrik in Hoyerswerda

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Für den Brand einer Döner­fa­brik in Hoyers­werda vor knapp zwei Jahren müssen sich heute der türki­sche Inhaber und ein ungari­scher Fleischer­ge­hilfe vor dem Landge­richt in Bautzen verant­worten. Sie sollen das Feuer gelegt haben, um die Versi­che­rungs­prämie für das Gebäude zu kassieren – so der Vorwurf der Staats­an­walt­schaft. Der Besitzer der Döner­fa­brik soll auf dem Schlauch gestanden haben. Gegen ihn hätten zahlreiche Geldfor­de­rungen bestanden, so die Staats­an­walt­schaft.

Die beiden Angeklagten bestreiten die Tat. Ein dritter Beschul­digter ist unter­ge­taucht. Nach ihm wird gesucht. Bei dem Brand wurden die beiden Kinder und die Frau des türki­schen Firmen­in­ha­bers. Sie befanden sich in der Wohnung über der Produk­ti­ons­halle. Bei einem zweiten Brand wenige Tage später wurde ein Bulgare gestellt, ebenfalls ein Angestellter.