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Prozess zu Schüssen in Obergurig

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Der Fall erregte vor zweieinhalb Jahren Aufsehen: Eine Frau feuerte in Obergurig  mehrere Schüsse aus einer Schreckschusspistole auf eine Polizistin und einen Gemeindeangestellten. Der Fall wird seit heute am Landgericht in Bautzen verhandelt.

Zum Glück wurde damals niemand verletzt. Die Frau soll zuvor einen Skoda gestohlen haben. Der Wagen wurde wenig später verschlossen am Mönchswalder Berg entdeckt. Als Polizisten ihre Wohnung durchsuchen wollten, wurden sie mit Reizgas eingenebelt. Kurz darauf fielen die Schüsse. 

Und auch dieser Vorwurf kommt in der Verhandlung zur Sprache: Die Angeklagte soll an einer Bushaltestelle in Singwitz versucht haben, an das Handy eines zwölfjährigen Mädchens zu kommen. Dabei gab sie sich als Polizistin aus, so die Ermittlungen.