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Prozess zu Schuss unter Autobahnbrücke bei Görlitz

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Der Schuss auf einen Autoverkäufer unter einer Autobahnbrücke bei Nieder Seifersdorf hat ein gerichtliches Nachspiel. Heute in einer Woche beginnt vor dem Landgericht Görlitz der Prozess gegen einen 43 Jahre alten Mann. Dem Angeklagten wird versuchter Mord vorgeworfen.

Es ging um einen Autoverkauf. 30.000 Euro sollte der Käufer zahlen. Verkäufer und Käufer trafen sich unter einer Autobahnbrücke bei Nieder Seifersdorf zur Übergabe des Geldes, so die Ermittlungen. Doch statt der Geldscheinbündel soll der Angeklagte eine Gasdruckpistole gezückt, die Waffe dem 57-jährigen Verkäufer an die Schläfe gehalten und abgedrückt haben. Das Projektil blieb in der Wunde stecken. Es musste operativ entfernt werden.

Der Angeklagte sitzt derzeit wegen einer anderen Sache in Haft.