Puslnitzer IS-Mädchen bereut - sie will nach Hause
Das im Irak festgenommene IS-Mädchen aus Pulsnitz will mit der Terrormiliz nichts mehr zu tun haben. In einem Interview für NDR, SWR und Süddeutscher Zeitung sagte die 17-Jährige, dass sie ihre Entscheidung bereue, sich dem IS angeschlossen zu haben. Sie will weder gekämpft noch gefoltert oder getötet haben.
Die Pulsnitzerin sitzt derzeit in einem Gefängnis in Bagdad. Ihr soll dort der Prozess gemacht werden. Sie wünscht sich die Rückkehr in ihre Heimat. In Deutschland muss sie mit einer Anklage wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung rechnen.
Die Pulsnitzerin hatte im Sommer 2016 Pulsnitz verlassen und war nach Istanbul und weiter nach Syrien gereist. Wenige Wochen zuvor hatte sie sich verändert. Sie konvertierte zum Islam. las im Koran und verhüllte sich.