Rakotz-See in Kromlauer Park wird wieder gefüllt
Wasser marsch heißt es seit heute im Kromlauer Park. Der See im Rakotz-Ensemble wird geflutet. Die Sanierung und Sicherung der künstlichen Felsenlandschaft ist abgeschlossen. In der Woche vor Pfingsten sollen die Bauzäune weggeräumt werden. Das sagte uns Bürgermeister Dietmar Noack. Die offizielle Übergabe ist am 10.Juli geplant.
Es ist geschafft. In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden die Basaltorgel erneuert, die Grotte wiederaufgebaut und die Bogenbrücke saniert. Die künstliche Felsenlandschaft im Kromlauer Park ist eines der Wahrzeichen in der Lausitz. Vor allem die steinerne Brücke ist ein beliebtes Motiv und inzwischen auch weltweit bekannt.
Der Landschaftspark entstand Mitte des 19. Jahrhunderts im Auftrag des Gutsbesitzers Friedrich Herrmann Rötschke. Er ließ sein Refugium an der heutigen deutsch-polnischen Grenze in Anlehnung an den benachbarten Pücklerschen Park errichten und gestalten. Das Areal gehört der Gemeinde, deren Bürger sich im Ehrenamt um die Erhaltung kümmern.