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Raserrekord im Kreis Görlitz: Mit 205 km/h über die B6

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Raser haben dem Kreis Görlitz Rekordeinnahmen beschert. Im vergangenen Jahr waren es fast 4,7 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2021 flossen knapp zwei Millionen Verwarn- und Bußgelder in den Kreishaushalt. Die Kasse klingelte, weil durch den neuen Bußgeldkatalog höhere Geldbeträge fällig wurden.

Aber es tappten auch mehr Raser in die Falle. So wurden über 93.000 Kraftfahrer geblitzt und damit über 22.000 mehr als im Jahr zuvor. Vor allem die zwölf stationären Tempowächter machten teure Fotos. Die Kameras wurden fast 65.800 Mal ausgelöst.  Überwiegend lagen die Strafen im Verwarngeldbereich.

Den Raserrekord stellte ein Autofahrer auf der B6 auf. Er wurde am Abzweig Zoblitz mit 205 Kilometer pro Stunde geblitzt. Erlaubt sind dort nur 70. Der Bleifuß musste 1.400 Euro zahlen. Er bekam zwei Strafpunkte und durfte für drei Monate nicht ans Steuer.

Auch in diesem Jahr legen sich die Blitzertrupps des Landratsamtes Görlitz wieder auf die Lauer.  Aufrüsten will die Kreisverwaltung nicht. Es seien keine  Investitionen geplant, sagte uns Sprecher Kevin Schlei.