Razzia im Chemnitzer Frauengefängnis wegen möglicher Anschlagspläne auf Weihnachtsmärkte

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Dresden -

Wegen möglicherweise geplanter Anschläge auf die Weihnachtsmärkte in Dresden und Chemnitz soll es eine Razzia im Chemnitzer Frauengefängnis gegeben haben. Das LKA hatte am Dienstag über ein Ermittlungsverfahren informiert. Wir haben darüber berichtet.

Wie die Freie Presse schreibt, wurden die Zellen einer 36-jährigen Frau aus Syrien und ihren Kontaktpersonen "nach Kommunikationsmitteln jedweder Art" durchsucht. Aber nichts gefunden. Eine Mitinsassin hatte die Frauen belastet und gesagt, sie hätten Kontakt nach draußen und planten etwas.

Laut Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein ein nebulöser Hinweis, dennoch müsse man diesen nachgehen.

Bei der 36-jährigen Syrerin soll es sich um die Frau handeln, die wegen Terrorverdachts im Oktober in ihrer Wohnung in Dresden festgenommen wurde. Sie soll den IS unterstützt und Propaganda für das Terrornetzwerk gemacht haben.

Laut Landeskriminalamt liegen der sächsischen Polizei keine Hinweise und Erkenntnisse vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung speziell für Weihnachtsmärkte in Sachsen ableiten lassen könnte.