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Rechtsextreme Umtriebe in Spremberg - AfD-Stadtrat: „Irgendwelche dumme Jungs“

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Die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier wehrt sich gegen den Vorwurf, ihre Äußerungen zum Rechtsextremismus   schadeten dem Ruf der Stadt. Sie fragte gestern Nachmittag in der Stadtverordnetenversammlung – so wörtlich:  „Geht das Problem weg, wenn wir es nicht benennen?“ 

Herntier rief dazu auf, Straftaten wie verfassungsfeindliche Symbole und Volksverhetzung nicht hinzunehmen, gemeinsam dagegen vorzugehen und ein „Bekenntnis“ dagegen abzugeben.   Sie bekam in der Stadtverordnetenversammlung  Unterstützung.

Der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Michael Hanko sprach von einer „Randerscheinung“ bezüglich des Rechtsextremismus. Und wörtlich: „Er glaube, dass das irgendwelche dumme Jungs waren.“ (dpa/red)