• An diesem Platz wird der Epitaph ab Freitag zu sehen sein. © Heimatverein Königsbrück

    An diesem Platz wird der Epitaph ab Freitag zu sehen sein. © Heimatverein Königsbrück

  • So soll der Epitaph wieder aussehen. © Mediendesign

    So soll der Epitaph wieder aussehen. © Mediendesign

Restauriertes Schellendorfer Epitaph wird der Öffentlichkeit präsentiert

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Es gehört zu den bedeutenden Meisterwerken sächsischer Bildhauerkunst. Beinahe wäre es ganz in Vergessenheit geraten: das Schellendorfsche Epitaph. Seit einem Jahr wurde es restauriert. Am Freitagabend 18 Uhr wird es erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – an seinem angestammten Platz über der Patronatsloge der Königsbrücker Hauptkirche.

Vermutlich wurde das Epitaph von Balthasar Permoser oder Paul Heermann geschaffen. Da gehen die Meinungen auseinander. Kunsthistoriker sind sich aber einig: Es ist eine kleine Sensation. Das Bildnis lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf eine historische Besonderheit in der Oberlausitz, den sogenannten Rittersprung auf der Bautzener Ortenburg.

Bei einem Unwetter 1974 wurde das Grabdenkmal stark beschädigt. Es wurde abgenommen. Für die Restaurierung fehlte bis 2018 noch das Geld.