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Rettung der Rakotzbrücke im Kromlauer Park kann beginnen

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Eines der bekanntesten Wahrzeichen in der Lausitz wird gerettet. Die Sanierung der Rakotz-Brücke und die künstliche Felsenlandschaft im Kromlauer Park kann beginnen. Heute Nachmittag setzte Bürgermeister Dietmar Noack den ersten Spatenstich – gemeinsam mit Landrat Bernd Lange und einem Vertreter des Sächsischen Innenministeriums.

Nach einer Analyse des Baugrundes werden die Arbeiten ausgeschrieben. Dann kann es losgehen. Die Rettung sei längst überfällig, sagte Bürgermeister Dietmar Noack: „Es ist eigentlich schon fünf nach Zwölf. Von der Brücke haben sich bereits Steine gelöst“. Das Gelände ist eingezäunt. Besucher werden eindringlich gewarnt, die Bogenbrücke zu betreten. Es besteht Lebensgefahr.

Die Sanierung wird zwei Jahre dauern und voraussichtlich 2,7 Millionen Euro kosten. Dafür brauchte die Gemeinde keinen einzigen Euro lockerzumachen. Bund und Land haben die Finanzierung übernommen.

Parallel zur Sanierung des Rakotz-Ensembles soll auch der Kromlauer Park gestaltet werden. Die Gemeinde kann mit einer großzügigen Förderung rechnen.

Jedes Jahr pilgern Tausende Touristen in den Kromlauer Park, um die Bogenbrücke zu bestaunen. Vor zwei Jahren wurden dort Szenen für den Märchenfilm "Der Zauberlehrling" gedreht.

Audio:

Bürgermeister Dietmar Noack
Michael Köppel, Referatsleiter im Sächsischen Innenministerium