• Foto: Ines Pröhl

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Rettungsplan für Körse Therme Kirschau beschlossen

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Sie ist noch immer geschlossen. Und viele fürchten, dass es so bleibt. Gestern Abend war sie Thema im Kreistag in Bautzen: Die Körse Therme Kirschau.  Es fiel ein Grundsatzbeschluss: Das Bad soll erhalten bleiben. Der Landkreis will sich aktiv in die Rettung einbringen. "Wir werden uns dauerhaft engagieren", so Landrat Michael Harig.

 Als Erstes soll die Wiederinbetriebnahme zum 1. November vorbereitet werden. Der Landkreis überweist den bislang nicht ausgezahlte Jahreszuschuss von 200.000 Euro  an den Zweckverband und schießt – wenn nötig – weitere 100.000 Euro zu. Dann soll sofort die Sanierung vorbereitet werden.

15 Millionen Euro für Sanierung

"Wir wollen im dritten Quartal nächsten Jahres den Fördermittelantrag stellen und Anfang 2022 mit der Erneuerung des Bades beginnen", so Vize-Landrat Udo Witschas. Ein Gutachter schätzt die Kosten auf 15 Millionen Euro. 85 Prozent Fördermittel wurden in Aussicht gestellt.  Die Sanierung wird ein- bis eineinhalb Jahre dauern. In dieser Zeit sollen die rund 30 Mitarbeiter anderwärtig beschäftigt werden, z.B. im Hallenbad Kamenz. Sie sitzen seit der Schließung des Bades zuhause und beziehen Kurzarbeitergeld.

Zweckverband bleibt in der Verantwortung

Eine Betreibergesellschaft ist geplant. Dort will sich der Landkreis die Stimmenmehrheit sichern, aber den Zweckverband nicht aus der Verantwortung lassen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth