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Ringen um Lösung für Seifhennersdorfer Kino

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Zum Abriss des ehema­ligen Kinos in Seifhen­ners­dorf ist offenbar noch nicht das letzte Wort gespro­chen. Für Teile des denkmal­ge­schützten Baus gibt es Nutzungs­ideen. Sie werden am Abend (18 Uhr) im Karli­haus vorge­stellt. Zu Gast ist Frank Pastille, Immobi­li­en­un­ter­nehmer und in Fachkreisen als „Denkmal­Dok­tor“ bekannt.

Der „Denkmal-Doktor“ und der denkmal­po­li­ti­sche Sprecher der sächsi­schen Grünen, Wolfram Günther, wollen ausloten, welche Zukunft es für das schon seit über 20 Jahren leerste­hende und teilweise ausge­brannte Licht­spiel­theater noch geben kann. Dem gegen­über steht ein Beschluss des Seifhen­ners­dorfer Stadt­rates. Eine Mehrheit hatte für den vollstän­digen Abriss gestimmt.

Das Filmtheater wurde 1956 errichtet. Es bot über 350 Zuschauern Platz. Der Saal wurde auch für Konzerte, Jugend­weihen, Tagungen und andere Veran­stal­tungen genutzt.