Rote Mazda und eine Anleitung zum Autoklau
Es waren alles andere als Profis. Zwei mutmaßliche Autoknacker müssen sich derzeit vor Gericht verantworten. Die beiden Polen hatten es laut Anklage in und um Dresden auf Modelle der Marke Mazda abgesehen. Rot mussten sie sein. Ihre Visitenkarte hinterließen sie laut Anklage u.a. in Bischofswerda und Radeberg.
Fünf Touren gingen schief. Dabei hatten sie alles dabei, was man zum Autoklau braucht: Das passende Werkzeug und eine Anleitung. Motto: In zehn Schritten zum neuen Auto. Aber sie waren eben keine Profis. In Dresden hatten sie laut Anklage versucht, zwei Mazda zu klauen, wurden dabei aber beobachtet. In Ottendorf klickten die Handschellen. Den Ermittlern machten es die beiden Polen leicht. Auf ihren Handys hatten sie Autos, nach denen gefahndet wurden, offenbar als Nachweis für ihren Auftragsgeber.
Die beiden Angeklagten haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Prozess wird fortgesetzt.