++ EIL ++

Rund 1400 Beschäftigte bei Warnstreiks in Sachsen

Zuletzt aktualisiert:

 Im Tarif­kon­flikt des öffent­li­chen Dienstes haben am Mittwoch rund 1400 Beschäf­tigte in Sachsen ihre Arbeit nieder­ge­legt. In Dresden kamen die Arbeit­nehmer zu einer Kundge­bung und Demons­tra­tion zusammen, wie die Gewerk­schaft Verdi mitteilte. Darunter waren zahlreiche Kita-Mitar­beiter aus Dresden und Freital. Auch Beschäf­tigte von Stadt­ver­wal­tungen, Landrats­äm­tern, Biblio­theken und Straßen­meis­te­reien aus Chemnitz, Dresden, Freital, Ostsachsen oder Pirna betei­ligten sich an dem Ausstand.Nach Angaben der Stadt Dresden betei­ligten sich rund 1000 Erzieher der städti­schen Kitas und Horte: 89 Einrich­tungen öffneten teilweise, 29 blieben geschlossen. Rund 11 000 Kinder waren den Angaben zufolge betroffen.„Nun liegt der Ball in den Händen der Arbeit­ge­ber­seite“, sagte Verdi-Landes­be­zirks­leiter Oliver Greie. Die dritte Verhand­lungs­runde zwischen Gewerk­schaft und Arbeit­geber beginnt am 28. April.Zudem hatten rund 30 Mitglieder des Sächsi­schen Erzie­her­ver­bandes (SEV) vor dem Dresdner Rathaus eine Mahnwache abgehalten. „Mit Flugblät­tern und Trans­pa­renten, wir sind mit vielen ins Gespräch gekommen“, erklärte eine Sprecherin.Die Gewerk­schaften wollen für die Beschäf­tigten des öffent­li­chen Dienstes des Bundes und der Kommunen sechs Prozent mehr Geld. Das Angebot der Arbeit­geber, drei Prozent mehr Lohn für zwei Jahre, lehnten die Arbeit­neh­mer­ver­treter ab.(DPA)