Russe wegen versuchten Mordes in Görlitz vor Gericht
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Wegen versuchten Mordes muss sich ab heute ein Russe vor dem Landgericht Görlitz verantworten. Der 34-Jährige soll einen Afghanen bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben, so der Vorwurf. Das Opfer schwebte in Lebensgefahr.
Der Afghane soll sich ehrverletzend über Tschetschenen geäußert haben oder aber über die Ehefrau des Angeklagten, mutmaßt die Staatsanwaltschaft. Tatort war eine Wohnung an der Weißenberger Straße in Löbau.
Das Opfer hatte Glück. Nachdem es das Bewusstsein verloren hatte, habe der Angeklagte von ihm abgelassen. Offenbar nahm er an, der Afghane sei tot, so die Staatsanwaltschaft.